Les Cyranos, musique d'un autre monde

Les Cyranos - Barockensemble
 

Les Cyranos spielen Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts.

Mit Begeisterung lotet das Ensemble die melodische Schönheit und ästhetische Eleganz und der Musik des Barock aus.

In ihren Programmen wollen Les Cyranos ihrem Publikum den stilistischen Reichtum auch weniger bekannter Komponistionen erlebbar machen.

Das in Süddeutschland beheimatete Ensemble Les Cyranos spielt in kammermusikalischer Besetzung, z.B. als Trio oder Quartett. Den Kern des Ensembles bilden Myriam Schwalbé (Barockvioline), Markus Kroell (Viola da Gamba) und Koos van de Linde (Cembalo)

 

Les Cyranos

 

Stellt Euch ein Feuer aus glühendem Eis vor, das zitternd brennt, das der Schmerz vor Freude aufflackern läßt und das die Heilung seiner Wunden fürchtet wie den Tod.” Dieser Vers von Savinien de Cyrano de Bergerac (1619-1655), Namenspatron von Les Cyranos, beschreibt die Idee der Interpretationen des Ensembles. Sentiment und Schönheit gepaart mit Leidenschaft und Kraft sollen in der Musik ihren Ausdruck finden.

 

 

Les Cyranos

Myriam Schwalbé - Barockvioline

Markus Kroell - Viola da Gamba

Koos van de Linde - Cembalo

 

Guests / Gäste:

Vera Schnider - Arpa doppia / Barockharfe

Presse

 

Kritik aus "Die Rheinpfalz" vom 29.Mai 2017

Programme

 

„Ihrer Kunstgriffe füglich sich bedienet“

Musik deutscher Komponisten des 17. Jahrhunderts

 

Während des 17. Jahrhunderts wurde der Mensch mobiler. Neugierde und Forscherdrang führten so manche Zeitgenossen in ferne Länder. So reiste unter anderen auch Johann Philipp Krieger nach Italien, um dort u.a. bei Francesco Cavalli und dem in Venedig lebenden Landsmann Johann Rosenmüller den italienischen Stil zu erlernen. Mancher Fürst sandte die bei ihm im Dienste stehenden Musiker nach Frankreich oder Italien, um dort den neuesten Stil zu erlernen, und damit dem eigenen Hof Glanz und Weltläufigkeit zu verleihen. Einige Musiker haben sich auch auf lange Zeit in die Fremde begeben. So auch Gottfried Finger, der etwa 13 Jahre in England lebte und Johann Rosenmüller, der rund 30 Jahre in Italien zubrachte. Zunehmend brachten die Reisenden ihre Erlebnisse zu Papier. Aus solchen Beschreibungen, aus mitgebrachten Artefakten, Naturalia, Kuriositäten und Musikalien schufen sich die Daheimgebliebenen selbst ein Bild von der Fremde und den Fremden. Auf diese Weise konnten Musizierende, ohne auf Reisen zu gehen, sich auch im Studium zu Hause die Stile anderer Völker aneignen. Dazu schrieb Philipp Heinrich Erlebach (1657–1714), fürstlicher Hofkapellmeister zu Rudolstadt, in der Vorrede zu seinen „VI. |OUVERTURES, | Begleitet | mit ihren darzu schicklichen | AIRS, | nach | Französischer Art | und | Manier“ (Nürnberg 1693): „daß / gleich wie man in denen Reise=Beschreibungen und Land=Karten die Sitten und Landschafften fremder Völcker erlernen; also auch durch fleissige Durchgehung / Anhörung / Ubung und Erwegung der von ihnen in jeder Kunst uns mitgetheilten Sachen / in ihre sonderbare Manier eindringen / ihre Kunst=Griffe ihnen absehen / und derselbigen nachgehends füglich sich bedienen kan.“

Für die Wertschätzung dieser Errungenschaften, der fremden Stilmittel, der anderen Weltsicht, der unterschiedlichen Kunstauffassung steht die Aussage François Couperins im Vorwort zu „Les goûts-réünis ou nouveaux concerts“, 1724”: „... ich habe stets die Sachen geschätzt, die es verdienten, ohne Ansehen des Verfassers noch der Nation“

 

Musik u.a. von: Philipp Heinrich Erlebach, Johann Philipp Krieger, Johann Rosenmüller, Johann Paul Westhoff


 

D’un excellent goût

Französische Musik für Violine, Viola da Gamba und Basso Continuo

 

„Der italienische Geschmack und der Geschmack der Franzosen entzweit in Frankreich seit langem das musikalische Publikum; Was mich betrifft, so habe ich ohne Ansehen von Namen und Person stets die Stile zu schätzen gewusst, die es verdienen; und zuallererst waren dies die italienischen Sonaten, die in Paris schon vor mehr als dreißig Jahren erschienen sind, und die mich nun dazu gebracht haben, ihrem Stil nachzueifern.“  Mit diesen Worten gibt François  Couperin im Vorwort zu seinen „Goûts Réunis“ Einblick in einen musikalischen Stil, der im ausgehenden 17. Jahrhundert in Frankreich Furore machte. Besonders angeregt durch Kompositionen des Italieners Arcangelo Corelli vereinen Komponisten wie  François Couperin, Elisabeth Jacquet de la Guerre, Jean-Fery Rebel u.a. die Vorzüge der bis dahin streng getrennten Nationalstile.
Die ästhetische Eleganz des französischen Stils gepaart mit der perlenden Virtuosität und Phantasie italienischen Ausdrucks – eine große Inspiration.

 

Musik u.a. von: Elisabeth Jaquet de la Guerre, Marin Marais, Jean-Fery Rebel, Francois Couperin

 


In Vorbereitung:

 

Pas de deux

Musik für Violine und Viola da Gamba

 

Musik von: Anonymus, Bernhard, Froberger, Hume, Westhoff, Walther

 


 

Media

 

Ausschnitt aus der Sonata á 2 von Johann Michael Nicolai, Livemittschnitt vom 21. Juli 2018

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Termine

 

10. November 2019 - 18:00 Uhr

Schlosskirche Altdorf

„Ihrer Kunstgriffe füglich sich bedienet“

Musik deutscher Komponisten des 17. Jahrhunderts

Musik u.a. von: Philipp Heinrich Erlebach, Johann Philipp Krieger, Johann Rosenmüller, Johann Paul Westhoff

Infos zu diesem Programm hier =>

 

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